Gundermann-Salz

Zwischen all den schlunzigen Ferien-Posts, hier mal wieder was Ernsthaftes. Wat Wildes! Ein aromatisiertes Salz mit Gundermann und rotem Klee. Eine Fingerübung, sozusagen, denn die beiden Kräuter sind relativ schnell gesammelt. Obendrein ein Must-Have für die Küche! Warum? – Steht unten! Viel Spaß!

Wildkraeuter_ELA6927

Kräutersalze im Allgemeinen und das Gundermann-Salz im Speziellen sind sehr schöne,  unverzichtbare Kochzutaten. Sie funktionieren als dezente Geschmacksverstärker, denn sie bringen den Grundgeschmack des Gerichts sehr schön nach vorne, ohne ihn zu stören oder gar zu überdecken.

Kraeuterwochenende15_ELA6147Kraeuterwochenende15_ELA6371

 

Sowohl Gundermann (rechts) als auch roten Klee (links) findet ihr eigentlich überall. Der rote Klee oder Wiesenklee wächst gern auf Wiesen. Der Gundermann mag feuchte Böden, er wächst auf Wiesen, an Waldsäumen, Hecken und in Wäldern. Während der eiweißreiche Wiesenklee eher säuerlich schmeckt, bringt der Gundermann eine komplexe Würze. Er enthält ätherische Öle und Bitterstoffe. Sein Geschmack ist aromatisch-frisch, leicht bitter-scharf. Oft liest man, er schmecke „lakritzartig„. Gundermann wird seit Jahrhunderten als Würz- und Heilkraut geschätzt, vor der Kultivierung des Hopfens wurde er interessanterweise zum Bierbrauen eingesetzt.

Für das Kräutersalz könnt ihr sowohl die Blätter als auch die gezupften Blütenblätter der Pflanzen verwenden. Einfach alles in einen Mörser geben und solange mit unraffiniertem Meersalz mörsern, bis ein aromatisches Salz entstanden ist. Das Salz am Besten über Nacht auf einem flachen Teller trocknen lassen, dann in Schraubgläser oder Dosen abfüllen. Fertig ist eine wundervolle Kochzutat! Viel Spaß!

Teilen:


2 Gedanken zu „Gundermann-Salz

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *